Eduard-Mörike-Schule
Bad Mergentheim

Unsere EMS

Die Eduard-Mörike-Schule als Gemeinschaftsschule:

Wir sind eine leistungsorientierte und unternationale Schule, die Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Begabungen fördert. Dazu zählen Mädchen und Jungen, die sich mit dem Lernen schwertun, genauso wie solche mit hohem Leistungsvermögen. Auch Kinder mit Behinderungen und Deutsch als Zweitsprache gehören selbstverständlich dazu. Wir können voller Stolz sagen, dass in unserer Schule alle Kinder und Jugendlichen herzlich willkommen sind.


Familiäre Schulgröße:
Wir sind eine kleine Schule. Eine unserer Stärken ist unsere familiäre Schulgröße. Rund 200 Schülerinnen und Schüler lernen an der Eduard-Mörike-Schule. Die Klassengrößen sind angenehm klein und umfassen ca. 20 Lernende.


Individuelle Förderung:
Individualisiertes Lernen im eigenen Tempo ist ein wichtiger Baustein unserer täglichen Arbeit. Wir fördern jedes einzelne Kind und jeden Jugendlichen individuell und geben jedem die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten optimal zu entfalten. Wir setzen auf eine Pädagogik, in deren Zentrum individuelles und längeres gemeinsames Lernen gleichermaßen steht, denn so haben die Kinder länger Zeit, ihr Potential zu entfalten und sich zu entwickeln. Der Lernprozess wird dabei eng von unseren Lehrkräften unterstützt, begleitet und - wenn nötig - gelenkt.


Eigenverantwortliches Lernen:
Das eigenverantwortliche Lernen ist eine der bedeutendsten Arbeitsweisen an der Eduard-Mörike-Schule. Die Lernenden üben sich in selbstständigem und selbstverantwortlichem Lernen. Sich selbst organisieren und strukturieren zu können und auch über das eigene Lernen nachzudenken, ist uns wichtig.


Coaching-Gespräche:
Unsere Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung und Entfaltung von der Schule und den Lehrkräften unterstützt werden. Dazu tragen vor allem die Coaching-Gespräche bei. Im Zentrum des Coachings stehen allgemeine Fragen der Lern- und Leistungsentwicklung. Es werden Erfolge benannt, Entwicklungsfelder identifiziert, gemeinsam Ideen ausgetauscht und Lösungswege erarbeitet. Übergeordnetes Ziel ist dabei, die Lernenden zur Selbstreflexion und Selbstständigkeit anzuleiten und zu verantwortungsvollen Menschen zu erziehen. Dazu tragen auch wesentlich die Rückmeldungen durch die Lehrkräfte bei. So kann im Abgleich von Selbst- und Fremdeinschätzung ein realistisches Selbstbild entwickelt werden.


Lehrkräfte:
Es unterrichten bei uns 27 Lehrkräfte, die die Lehrbefähigung für die Haupt-, Realschule oder das Gymnasium haben. Auch unterstützt eine Sonderpädagogin Kinder, die bei uns inklusiv unterrichtet werden. Hervorzuheben ist auch die hervorragende Arbeit in unseren Vorbereitungsklassen, in welchen Kinder die deutsche Sprache lernen und die Unterstützung durch die Schulsozialarbeit.

Lernen auf drei Niveaustufen:

An der Gemeinschaftsschule findet Unterricht auf drei Niveaustufen statt: G-Niveau (= grundlegendes Niveau), M-Niveau (= mittleres Niveau) und E-Niveau (= erweitertes Niveau). In jedem Fach kann jedes Kind auf seinem eigenen Niveau lernen. Am Ende des Schulhalbjahres wird im Lernentwicklungsbericht festgehalten, auf welchem Niveau hauptsächlich gearbeitet wurde. Zwei Mal jährlich bitten wir die Eltern zusammen mit ihrem Kind zum Lernentwicklungsgespräch, um gemeinsam über die (schulischen) Entwicklung des Kindes zu sprechen.


Klassenlehrerprinzip:
Ähnlich wie in der Grundschule setzen auch wir in der Gemeinschaftsschule auf das Klassenlehrerprinzip. Das bedeutet, die Lernenden haben ihn ihrem Klassenlehrer eine feste Bezugsperson, die sie mindestens zwei Jahre in mehr als einem Unterrichtsfach beim Lernen begleitet. Eine verlässliche Bezugsperson zu haben, die nahezu täglich in der Lerngruppe ist, gibt den Kindern Sicherheit und Halt. Durch dieses sehr persönliche Lehrer-Schülerverhältnis wird die Persönlichkeit der Lernenden zudem gestärkt. Um dieses Verhältnis zum Ausdruck zu bringen, sprechen wir in der Gemeinschaftsschule von Klassen als Lerngruppe, Lehrern als Lernbegleitern und Schülern als Lernpartnern.


Schulabschlüsse:
Die Entscheidung über den Schulabschluss fällt erst im Halbjahr der Klasse 8, also 3 1/2 Jahre nach dem Ende der Grundschule. Das ist eine sehr kostbare Zeit, die die Kinder zur Entwicklung, zur Entfaltung ihrer Potentiale, zum Ausbau ihrer Stärken und zum Abbau ihrer Schwächen nutzen können. Ab der 9. Klasse werden die Jugendlichen, die den Hauptschulabschluss anstreben und diejenigen, die den Realschulabschluss anstreben, dann in den Hauptfächern getrennt voneinander unterrichtet.


An der Eduard-Mörike-Schule werden dieselben Abschlussprüfungen wie an anderen allgemeinbildenden Schulen durchgeführt. Der Hauptschulabschluss kann nach Klassenstufe 9 oder 10 abgelegt werden und der Realschulabschluss nach Klassenstufe 10. Im aktuellen Schuljahr 2021/22 werden die ersten Schülerinnen und Schüler bei uns ihren Realschulabschluss ablegen.


Die Schülerinnen und Schüler, die in Klasse 10 in allen Fächern auf dem erweiterten Niveau ihre Leistungsnachweise erbracht haben, können nach den Regelungen der gymnasialen Versetzungsordnung in die gymnasiale Oberstufe eines Gymnasiums versetzt werden.


Vorbereitung auf das Leben in unserer Gesellschaft:
Unser Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler auf das Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler lernen ihre Stärken kennen und sie lernen ein soziales Miteinander. Das sind Fähigkeiten, die unsere Gesellschaft braucht. Unabhängig davon, ob eine Schülerin oder ein Schüler den Haupt- oder Realschulabschluss anstrebt: Wir möchten die Schülerinnen und Schüler als selbstbewusste, mündige, empathische, verantwortungsvolle und selbstbewusste Persönlichkeiten in die Gesellschaft entlassen.


Starke Schulgemeinschaft:
Eine wichtige Grundlage für das erfolgreiche Lernen und Arbeiten an unserer Schule ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler hier wohl fühlen. Die SMV und die AGs stärken ebenso die Schulgemeinschaft, wie die Streitschlichter, welche an unserer Schule ausgebildet werden.


Moderne digitale Ausstattung:
Unsere medienpädagogische Konzeption basiert auf dem zentralen Gedanken, dass unsere Kinder Grundkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben sollen, die ihnen ein fachgerechtes und selbestbestimmtes Handeln im Umgang mit Computern und digitalen Medien ermöglichen. All unsere Klassenzimmer und Fachräume sind digital ausgestattet, so dass der Umgang z. B. mit iPads, Laptops, Dokumentenkameras und digitale Tafeln, Alltag für unsere Schülerinnen und Schülern darstellt. Zusätzlich erfolgt über die Lern- und Kommunikationsplattform Iserv unser interaktives digitales Lernen.


Verbindliche Ganztagesschule:
Die Eduard-Mörike-Schule ist eine verbindliche Ganztagsschule, das bedeutet, dass alle Kinder drei Mal in der Woche (Montag, Dienstag, Donnerstag) bis 15.30 Uhr in der Schule sind. Montags finden für die Klassen 5 und 6 AG Angebote statt (z. B. Schwimmen, Zirkus, Kochen, Tanzen, Tastaturschreiben, Werken) an den anderen beiden Tagen ist Fachunterricht.


Schule ohne Hausaufgaben:
Die Eduard-Mörike-Schule ist eine Schule ohne Hausaufgaben, denn die notwendige Übungszeit ist bei uns in den Schultag eingebaut. Wenn das Kind nach Hause kommt, ist nichts Schriftliches mehr zu erledigen. Aber natürlich müssen noch aber Dinge wie laut lesen üben, Vokabeln lernen, ein Gedicht auswendig lernen oder ein Referat üben zu Hause erledigt werden.


Virtueller Rundgang durch unsere Schule: