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Fußball verbindet!

Fußball ist die Sportart Nummer 1 in Deutschland, nicht nur für Menschen ohne, sondern auch für viele Menschen mit Behinderung. Der Fußball hat eine enorme integrative Kraft, denn er verbindet Menschen miteinander, führt zu gegenseitigem Respekt und kann somit Barrieren abbauen.

Genau das konnte man beim Freundschaftsturnier zwischen der Schule im Taubertal, Unterbalbach und der Eduard-Mörike-Werkrealschule (EMS) in Bad Mergentheim sehen. Im Rahmen seines Praktikums an der Schule für Geistigbehinderte organisierte der Schüler der EMS, Loucas Hakenholt gemeinsam mit seinem Bruder Florian sowie dem Betreuer Herr Zauner ein Fußballturnier. Am Montag, dem 7. Dezember war es dann soweit: 12 Schüler der Schule im Taubertal kamen in die Turnhalle der EMS. Dort wurden sie sehr freundlich, offen und mit viel Applaus von den Schülern der Fußball AG empfangen. Jede Schule bot 2 Teams mit jeweils 6 Spielern auf, die im anschließenden Turnier den Sieger ausspielten.

Begeistert, respektvoll, aber auch mit großem Einsatz und Spaß spielten die Mannschaften gegeneinander. Dabei gab es keinerlei Berührungsängste, im Gegenteil: Ein Schulterklopfen („Gut gemacht!“), faires Spiel, Beifall für die Tore des Gegners,.. das alles konnte man auf dem Spielfeld beobachten. Im Finale konnte sich dann Team 1 der Schule im Taubertal durchsetzen und gewann das Turnier unter großem Jubel. Letztendlich waren alle Gewinner und für jeden „Fußballer“ gab es selbst gebackene Muffins und einen „Regenbogenkuchen“ als Preis für das Siegerteam. Gemeinsam wurden die Leckereien mit viel Begeisterung verspeist und sich versichert, auf jeden Fall eine Wiederholung in Unterbalbach zu organisieren. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto traten die Spieler der Schule im Taubertal die Heimreise an.

Dieser Nachmittag bereitete allen Teilnehmern sehr große Freude und Spaß und zeigt, wie Inklusion gelebt werden kann. Beim Fußball zählt die pure Freude am Spiel und dies verband auch hier Behinderte und Nichtbehinderte.

 

Schüler durften sich als Journalisten versuchen

http://www.fnweb.de/region/main-tauber/bad-mergentheim/schuler-durften-sich-als-journalisten-versuchen-1.2302819

 

Gemeinderat: Applaus von Bürgern, Aufatmen bei Rektoren und Lehrern / 22:7-Stimmen / Freie Wähler, Grüne, SPD, FDP, OB und nun auch Teile der CDU dafür

GMS im dritten Anlauf beschlossen

Von unserem Redaktionsmitglied Sascha Bickel

 

Die Eduard-Mörike-Schule im Weberdorf macht sich auf den Weg zur neuen Schulform: "Gemeinschaftsschule".

© Sascha Bickel

Bad Mergentheim. Ganze drei Anläufe waren im Gemeinderat nötig, um die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, kurz GMS, in Bad Mergentheim mehrheitlich zu beschließen und den erforderlichen Antrag an die Schulaufsicht zu stellen. Am Donnerstagabend war es soweit: Unter dem Applaus des Publikums im Dorfgemeinschaftshaus Neunkirchen und dem sichtbaren Aufatmen von Rektoren und Lehrern stimmten (geheim) 22 Ratsmitglieder für das Vorhaben, sieben dagegen. Zuvor taten CDU-Vertreter einen Meinungswandel von Teilen der Fraktion kund.

Noch im November 2014 hatte sich die CDU-Fraktion (ohne die Stimme des FDP-Vertreters) erfolgreich gegen eine Gemeinschaftsschule an der bisherigen Eduard-Mörike-Werkrealschule gestemmt. Und auch Mitte 2013 - bei der ersten Abstimmung zum Thema - betonte die Fraktion geschlossen ihre ablehnende Haltung.

In den vergangenen Monaten war die öffentliche Kritik immer lauter geworden und es wurde deutlich, dass nicht nur Freie Wähler, Grüne, SPD und FDP-Vertreter, sondern eben auch alle Mergentheimer Schulleitungen, viele Lehrer, Elternvertreter und Eltern sowie das Schulamt und der Oberbürgermeister pro GMS eingestellt sind. Die CDU stand also in der Öffentlichkeit allein auf weiter Flur mit ihrer Blockade der neuen Schulform für die Kurstadt.

Die Eduard-Mörike-Schule und die Gemeinschaftsschule

Die Eduard-Mörike-Schule (EMS) wurde vor über 40 Jahren als dreizügige Hauptschule gebaut. 1994 erfolgte die Umwandlung zur Werkrealschule. Aktuell besuchen 226 Schüler die Einrichtung. Die Anmeldezahlen für die fünfte Klasse veränderten sich in den vergangenen Jahren wie folgt: 67 (2008), 46 (2009), 38 (2010), 43 (2011), 15 (2012), 20 (2013), 23 Schüler (2014). - Bei zweimaliger Unterschreitung der vom Land vorgegeben Mindestschülerzahl von 16 in der Eingangsklasse (in zwei aufeinanderfolgenden Jahren) droht die Schließung der Schule.

Einige FN-Berichte im Rückblick:

4. März 2015: Nicht-öffentlichen Schulkongress veranstaltet, aber "keine konkreten Beschlüsse".

13. Dezember 2014: Info- und Diskussionsabend an der EMS: Deutliches Votum für neue Schulform.

11. Dezember 2014: CDU-Fraktion äußert sich nach viel Kritik zur Schulentwicklung. Dialogprozess soll stattfinden; Gemeinschaftsschule als Ergebnis denkbar.

29. November 2014: SPD-Antrag im Gemeinderat bezüglich der Einrichtung der neuen Schulform knapp gescheitert.

25. Oktober 2014: Schulverbund stößt auf Ablehnung.

20. Juli 2013: Große Enttäuschung bei Schulleitung und Lehrern. Idee einer Gemeinschaftsschule erstmals abgeschmettert. sabix

Vor rund 70 Zuhörern wurde am Donnerstag beschlossen, dass Bad Mergentheim zum Schuljahr 2016/17 eine Gemeinschaftsschule im Weberdorf erhalten soll. Sie soll als verpflichtende Ganztagesschule mit einem acht Stunden Schulbetrieb an drei Tagen in der Woche die Schulklassen 5 bis 10 umfassen und zweizügig geführt werden.

Wie es in der Ratsvorlage heißt, ist die Eduard-Mörike-Schule als dreizügige Schule konzipiert. Für eine zweizügige GMS seien daher keine großen Um- oder Erweiterungsbauten notwendig. Eine Mensa ist vorhanden. Im Obergeschoss gibt es Klassenräume, die durch flexible Trennwände variabel verändert werden können.

Platz für die neue Schulform, bei der der Unterricht einer Klasse aufgrund unterschiedlicher Aufgabenstellungen manchmal über mehrere Räume verteilt wird, sei laut Stadt also ausreichend vorhanden. Nachdem die GMS, wenn sie bewilligt sei, zunächst mit den neuen Fünftklässlern (ab 2016) starte, müssten in jedem Jahr nur zwei Klassenräume neu möbliert werden.

Für die anderen weiterführenden Schulen in Bad Mergentheim, insbesondere die Kopernikus-Realschule und das Deutschorden-Gymnasium rechnet die Stadt mit "keiner drastischen Reduzierung der Schüleranmeldezahlen" durch die Einführung einer GMS. Die Schulleiter des Gymnasiums, der Kopernikus-Realschule und auch der Lorenz-Fries-Schule erklärten gar per Unterschrift am 20. März ihr Einverständnis mit einer GMS am Standort Bad Mergentheim.

Ehe es zur Abstimmung im Gemeinderat kam, flammte kurz die Debatte zur Schulpolitik auf. Oberbürgermeister Udo Glatthaar meinte zwar, dass alles hinreichend diskutiert sei; einige Ratsmitglieder ergriffen dennoch das Wort. Sylvia Schmid (Grüne) erklärte, dass die Eduard-Mörike-Schule nun genug gelitten habe und ihr der Weg zur GMS jetzt endlich ermöglicht werden sollte. Andreas Lehr (CDU) betonte, dass es verschiedene Auffassungen gebe und sich seine Fraktion mit den Positionen auseinandergesetzt habe.

"Wir respektieren den Willen der Lehrer und Eltern", die für eine GMS plädieren, sagte Lehr, ließ aber nicht unerwähnt, dass es nach wie vor große Bedenken von Fraktionskollegen gebe. Dass die Lehrer den Unterricht über mehrere Räume hinweg leiten, stärkere Schüler schwächere "unterrichten" sollen, es keine Noten und eventuell Nachteile für die Anmeldezahlen der eigenen Realschule gebe, führte Lehr aus und unterstrich die Verantwortung der Schulleitungen, die mitgeteilt hätten, dass man sich keine Sorgen über Schülerabwanderungen machen müsse.

Dass Teile der CDU nun doch einer GMS zustimmen wollen, freute Jochen Flasbeck (Freie Wähler), ehe Dr. Klaus Hofmann begründete, warum er weiter dagegen stimme: "Ich halte die Gemeinschaftsschule für eine schlechte, schädliche Schulform." Die grün-rote Landesregierung habe ein Chaos in der Bildungslandschaft angerichtet und in ein paar Jahren werde sich zeigen, so prophezeite Hofmann, dass die GMS-Schulabgänger "weniger wissen und können" als ihre Vorgänger. Leistungsschwache und leistungsstarke Kinder zusammen zu unterrichten, halte er für falsch.

Über die düsteren Vorahnungen von Dr. Hofmann schüttelte Klaus-Dieter Brunotte (SPD) nur ablehnend den Kopf und meinte zuversichtlich, dass eben aller guten Dinge drei seien und nach dieser dritten Abstimmung nun endlich Taten den vielen Worten folgen sollten.

Jochen Flasbeck (Freie Wähler) stellte klar, dass seine Fraktion dem Wunsch der Schule, der Lehrer und Eltern folge - und zwar von Anfang an. "Wir wollen hier alle Schultypen haben und das Beste für die Stadt erreichen", ohne jede Ideologie.

Seine Anerkennung für den Denkprozess der CDU-Fraktion und den Sinneswandel drückte anschließend Thomas Tuschhoff (Grüne) aus und forderte eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit in der Schulpolitik.

CDU-Mann Wolfgang Herz beantragte am Ende eine geheime Abstimmung - zu diesem Zeitpunkt waren im Saal 29 Ratsmitglieder vereint: der Oberbürgermeister, 14 CDU-Leute, ein FDP-Vertreter, fünf Freie Wähler, vier Grüne und vier SPD-Räte.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 28.03.2015

 

Arbeiten für den guten Zweck

Spendenübergabe von Mitmachen Ehrensache in der Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim

1304€ haben die Schülerinnen und Schüler der Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim am Tag des Ehrenamts im Dezember bei verschiedenen Arbeitsgebern erarbeitet. Bei Industriebetrieben, in der Gastronomie, im Gesundheitswesen und im Einzelhandel waren die Jugendlichen bis zu acht Stunden tätig. Das verdiente Geld geht dabei nicht in die Taschen der Mädchen und Jungen sondern fließt einem guten Zweck zu. Bereits seit mehreren Jahren beteiligt sich die Eduard-Mörike-Schule an diesem Aktionstag.

In diesem Jahr entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für folgende Empfänger der Spenden. Sowohl die Klasse 7a als auch die 7b haben die Patenschaft für je ein Mädchen aus Tansania bzw. dem Sudan übernommen, welches sie nun zum einen finanziell unterstützen werden zum anderen wird ein reger Briefkontakt mit dem Kind entstehen, so dass die Schüler einen besseren Bezug haben, wohin ihr gespendetes Geld kommt.

Außerdem entschieden die fleißigen Jugendlichen, dass 400€ an kranke Kinder in der Region gehen sollen. Die Wahl fiel auf die Elterninitiative Station Regenbogen aus Würzburg, die leukämie- und tumorerkrankte Kinder und deren Familien z.B. durch eine familiengerechte Ausstattung in der Klinik, Elternwohnungen in Kliniknähe oder die psychosoziale Betreuung der ganzen Familie unterstützt. Frau Heck nahm den Spendenscheck von den Schülerinnen und Schülern und der Klassenlehrerin Frau Nicole Hellmuth für die Elterninitiative gern in Empfang. Schulleiterin Nicole Floeder zeigte sich sichtlich stolz auf die tolle Summe, die die Schülerinnen und Schüler erarbeitet haben und freut sich schon, im nächsten Jahr wieder die Jugendlichen zu motivieren, wenn es heißt: Mitmachen Ehrensache!

 

Gewinner ermittelt!

Siegerbild des Plakatwettbewerbs ziert Plakate und Flyer der 18. Bad Mergentheimer Kinder- und Jugendbuchwoche

 

 

BAD MERGENTHEIM. Bereits Jahr 2013 hat die Stadtbücherei Bad Mergentheim alle Kinder und Jugendliche zu einem Plakatwettbewerb aufgerufen. Gesucht wurde ein neues Titelbild für Flyer und Plakate der Kinder- und Jugendbuchwoche 2014. Zahlreiche Einsendungen von Bad Mergentheimer Schulklassen und Kindergärten standen zur Auswahl. Die Entscheidung war nicht leicht, aber schlussendlich wurde ein Gewinner gekürt: Paul Esslinger aus der Klasse 6a der Eduard-Mörike-Schule hat das Siegerbild gestaltet. Gemeinsam mit seiner gesamten Klasse, dem Klassenlehrer Herrn Schäfer und der Kunstlehrerin Frau Riegel wurde er in die Stadtbücherei eingeladen und konnte seinen Preis entgegennehmen. Die Kinder- und Jugendbuchwoche 2014 findet vom 17.03.2014 bis 21.03.2014 statt und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen. Das Programm liegt demnächst in der Stadtbücherei Bad Mergentheim aus.( Stadtbücherei Bad Mergentheim.

 

 

 

Info- und Diskussionsabend an der Eduard-Mörike-Schule:

Über Ablehnung der Gemeinschaftsschule durch Teile des Gemeinderats gesprochen

 

Deutliches Votum für neue Schulform


 

Bad Mergentheim. Auch die Eltern der Schüler unterstützen den Wunsch der Eduard-Mörike-Schule (EMS), sich von einer Haupt- und Werkrealschule hin zur Gemeinschaftsschule zu entwickeln. Dies war das klare Signal am vergangenen Donnerstag - bei lediglich einer Enthaltung - bei einer Abstimmung im Rahmen des Informations- und Diskussionsabends mit Elternbeiräten, Schulleitern und der Gesamt-Elternbeiratsvorsitzenden. Die bisherige Ablehnung der Gemeinschaftschule als neue Schulform für die EMS durch die Hälfte des Gemeinderats (zuletzt Ende November; die FN berichteten) war ein zentraler Punkt des Treffens.

"Was wird mit der EMS in den nächsten Jahren passieren? Wir möchten diese Schule nicht aufgeben", betonte Iris Neuwirth, Elternbeiratsvorsitzende der Kopernikus-Realschule (KRS) zu Beginn der Veranstaltung vor rund zwei Dutzend Eltern beider Schulen. Zugleich verwies sie darauf, dass bei einer Schließung der EMS womöglich ein Schülerzuwachs auf die KRS zukommen könne, mit der Folge, dass der Leistungsunterschied in den Klassen immer größer werde.

Seit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung habe sich die bis dato stabile Situation mit rund 50 Schülern und damit zwei fünften Klassen zu Beginn eines jeden Schuljahrs dramatisch verändert, berichtete Nicole Floeder, Leiterin der Eduard-Mörike-Schule.

Bereits im ersten Schuljahr sei die Anzahl der Fünftklässler auf 16 Schüler zurückgegangen. Auch wenn sich diese niedrige Anzahl durch Zugänge im Laufe des Schuljahrs relativiert und erhöht habe, sei weiterhin eine Tendenz zu schwachen Fünftklässlerzahlen festzustellen. Deshalb habe im Schuljahr 2012/2013 das Kollegium einen Antrag auf eine Gemeinschaftsschule beschlossen, um diesem Trend begegnen zu können.

Da die Stadt Bad Mergentheim Schulträger sei, müsse der Gemeinderat einem solchen Antrag zustimmen. Dieser habe sich im vergangenen Jahr mit sehr knapper Mehrheit jedoch dagegen ausgesprochen (die FN berichteten). Nicht nur diese Entscheidungen, sondern auch Neuerungen der Realschule würden voraussichtlich "den Genickbruch" für die EMS mit seinen derzeit noch 230 Schülern bedeuten.

Der Vorschlag, gemeinsam mit der KRS eine Verbundschule einzugehen, sei in einer Lehrerkonferenz einstimmig abgelehnt worden. Vielmehr habe man die politischen Gremien wie den Gemeinderat weiterhin zu überzeugen versucht, einer Gemeinschaftsschule an der EMS doch zuzustimmen. Auch wenn beim Stimmenpatt Ende November das Ratsgremium erneut eine Zustimmung versagt habe, wolle man nach wie vor den Antrag auf eine GMS stellen, für den man sich letztlich doch noch eine Ratsmehrheit erhoffe.

"Wenn die EMS mehr als zwei Jahre weniger als 16 Fünftklässler haben sollte, kann das Schulamt mittels eines so genannten Hinweisverfahrens die Schließung der Schule beantragen", erklärte Heiko Knebel, Leiter der KRS. Von der Landesregierung sei der Vorschlag für ein Modell erweiterter Realschulen gekommen. Dies sehe vor, dass es in den Klassenstufen fünf und sechs keine Noten und Versetzungsordnung mehr geben würde. Nach der sechsten Klasse sollte dann das Lehrerkollegium verbindliche Empfehlungen für ein Grund-, mittleres oder erweitertes Niveau sowie für einen Haupt- oder Realschluss eines Schülers geben.

"Dies wäre der Tod der Haupt- und Werkrealschule", zeigte sich Knebel ebenfalls überzeugt. "Wir sollten in Bad Mergentheim alle Schularten abdecken", appellierte er. "Eine Verbundschule würde uns vor große Probleme stellen", hob er zudem hervor.

Wie Knebel weiter berichtete, solle möglichst bald ein Schulkongress mit allen Beteiligten stattfinden, um einen verstärkten Dialog und eine Lösung herzustellen, zumal die Zeit dafür dränge. Laut Floeder müsse bis spätestens Ende Juni ein Antrag eingereicht werden, wenn die EMS im Schuljahr 2016/2017 zur Gemeinschaftsschule werden solle.

"Schade, dass gewisse Schularten mit der Sense beseitigt werden sollen", meinte Sabine Schilling-Schmitt, Gesamt-Elternbeiratsvorsitzende aller Bad Mergentheimer Schulen. Zugleich plädierte sie gleichfalls dafür, in Bad Mergentheim alle Schularten zu erhalten. Zudem hob sie hervor, dass die Gesellschaft nicht nur Akademiker, sondern auch Handwerker brauche.

"Wir denken an unsere Kinder, die unsere Zukunft sind", betonte Angelika Nuss-Komazec, Elternbeiratsvorsitzende der EMS. Da nicht alle Schüler gleich seien, sei es wichtig, dass es weiterhin verschiedene Schularten gebe. Die GMS könne für Kinder zudem eine Motivation darstellen. "Der Gemeinderat sollte auf uns Eltern hören", forderte sie.

Bei einer spontan anberaumten Abstimmung sprachen sich 22 Personen bei einer Enthaltung dafür aus, den Antrag der EMS auf eine Gemeinschaftsschule verstärkt zu unterstützen. "Wir hoffen, dass dieser Abend ein deutliches Signal setzt", lautete ein übereinstimmender Tenor.

Zugleich wurde Schulleiterin Floeder einhellig vorgeschlagen, dieses deutliche Votum nach Stuttgart zu melden, um auch dort ein klares Zeichen für eine GMS in Bad Mergentheim zu setzen.

 

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 13.12.2014

 

Hunde in der Klasse 5

 

Wer ist schneller????

Frau Zeihsel vom Hundeverein Bad Mergentheim besuchte am 08. Oktober mit ihren beiden Hunden Findus und Khira die Klasse 5 der Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim. In Rahmen des Fächerverbunds MNT (Materie-Natur-Technik) lernten die Schüler in den vorangegangenen Wochen wissenswertes über Hunde und Wölfe. Mit dem Besuch von Frau Zeihsel konnte somit eine Expertin an die Schule geholt werden. Sie stellte die beiden Hunde der Klasse vor und ein erstes Beschnuppern fand statt. Hierbei führten die Hunde auch Kunststücke vor. Es war sehr beeindruckend. Frau Zeihsel beantwortete die zahlreichen Fragen der interessierten Schüler. Für einen respektvollen und artgerechten Umgang mit den Hunden bedarf es Regeln und Verhaltensweisen, welche gemeinsam erarbeitet wurden:

·         Einen Hund sollte man so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Der Hund kann sich nur durch Knurren oder Beißen wehren. 

·         Den Hund niemals beim Fressen stören. Nicht mit der Hand in die Nähe des Futternapfes greifen. Der Hund denkt, dass man ihm das Fressen klauen möchte.

·         Immer den Besitzer des Hundes fragen, wenn man ihn streicheln möchte. Man weiß nie, wie der Hund reagiert.

·         Direkten Blickkontakt mit dem Hund vermeiden. Nicht direkt in die Augen starren, dadurch könnte der Hund sich herausgefördert fühlen.

·         Sich einem Hund

nicht von hinten nähern.

·         Nicht vor dem Hund davonlaufen, das weckt seinen Jagdinstinkt. Ruhe bewahren und sich beschnuppern lassen.

·         Wenn ein Hund auf einen zuläuft, nicht die Hände nach ober reißen. Der Hund sieht es als Aufforderung einen Anzuspringen. Lieber die Arme unten lassen.

·         Nicht über die Schnauze des Hundes fassen, er könnten es als Aufforderung zum Kampf empfinden.

Anschließend versteckten die Schüler der Klasse 5 Futtersäckchen im Klassenzimmer, um den ausgeprägten Geruchssinn des

Hundes zu testen. Alle hatten großen Spaß mit den Hunden.

Nach dem theoretischen Teil im Klassenzimmer ging es auf den Pausenhof. Hierbei konnten die Schüler ihr gelerntes Wissen durch verschiedene Übungen mit den Hunden umsetzen. Auch beim Wettlauf mit den Hunden hatten alle sichtlich Spaß. Auch Ängste konnten durch den direkten Kontakt mit den Hunden überwunden und teilweise abgebaut werden.

Die Klasse 5 bedankt sich herzlich bei Freu Zeihsel und ihrem Team für den wunderschönen und informativen Nachmittag.

M. Braun (Klassenlehrer Kl. 5)

 

Herzlichen Glückwunsch - Die Eduard-Mörike-Schule feierte ihr 40jähriges Jubiläum

40 Jahre und kein bisschen leise. Wer am vergangenen Sonntag an der Maurus-Weber-Straße vorbeiging hörte schon von weitem, dass hier eine tolle Stimmung herrschte.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Floeder, hieß der Schulsprecher Tobias Göring alle Gäste willkommen. Andreas Lehr vertrat den erkrankten OB und entbot in seinem Namen ein Grußwort der Stadt .Er sei stolz auf das, was in 40 Jahren durch die Schüler und das Lehrerkollegium  geleistet wurde und betonte, dass hier eine stetige Entwicklung erfolgte von der Hauptschule zur Werkrealschule und Ganztagesschule und dass diese Schule das biete, was für die Ausbildung und die Vorbereitung auf den Lebensalltag gebraucht würde. Ein Lob galt auch dem Engagement der Schulleitung, die mehr tue, als an einer Schule notwendig ist. Herr Lehr bescheinigte der Schule ein gutes Miteinander und wies auch darauf hin, dass die Situation der Haupt- und Werkrealschulen schwieriger würde und die Stadt am 18.Juli eine Entscheidung treffen würde bezüglich WRS oder Gemeinschaftsschule in Bad Mergentheim. Er dankte der Schulleitung und dem Kollegium für ein hervorragend ausgearbeitetes  Konzept und dem Bekenntnis zur Rolle des Lehrers, egal, welche Schulart beschlossen würde. Auch gab er ein positives Bekenntnis zum Schulstandort Bad Mergentheim und versprach die Eduard-Mörike-Schule positiv zu unterstützen. Mit dem Aufruf zum Feiern und den Worten man könne stolz sein auf die Absolventen, die in diesen 40 Jahren von dieser Schule abgegangen seien beendete er seine Rede.

Nach einem Beitrag der Schulband bedankte sich Frau Floeder bei der Stadt für eine Spende an den Förderverein und gab, nach einem weiteren Beitrag der Schulband, das Wort an Herrn Alois Schmitt, den stellvertretenden Schulamtsdirektor weiter .Dieser stellte beeindruckt fest, welche Talente in unseren Kindern steckten. Die EMS leistete 40Jahre erfolgreiche Erziehungs- und Bildungsarbeit .Sie genieße einen besonders guten Ruf wegen ihrer pädagogischen Arbeit, was auch vor kurzem durch die Ergebnisse der Fremdevaluation bestätigt wurde .Er sprach dem tollen Führungsteam dafür seinen herzlichen Dank aus.    

Herr Schmitt gab einen kurzen Abriss über die letzten zehn Jahre: 2002/3 wurde der Ganztagesbetrieb eingeführt mit Mittagessen, Schulsozialarbeit durch Sevim  Karakoc und einer ständigen Entwicklung der HS zur WRS, von der man sich mehr Schüler versprochen hatte. Der Rückgang konnte leider nicht aufgehalten werden. Deshalb möchte sich das Kollegium unter Führung von Frau Floeder weiterentwickeln und strebt mit viel Herzblut   die Gemeinschaftsschule an. Wie auch immer die Stadt sich entscheide, wünsche er „Glück auf für die Zukunft“.

Ein Tanz aus Indien, den vier bezaubernde Tänzerinnen der Vorbereitungsklasse in Originalkostümen  darboten folgte, bevor der Konrektor Christian Bulenda, als „Überbleibsel der Gründerzeit“,  die Entwicklung der EMS schilderte: Von 1948 mit einer Volksschule mit 1045 Schülern aber ohne eigenes Schulhaus bis zum Bau der EMS vor 40Jahren, den Ägiden unter verschiedenen Bürgermeistern und Schulleitern, gespickt mit kleinen Anekdoten und den schulpolitischen Veränderungen innerhalb dieser Zeit. Er , dessen Zeit in der Schule am Ende dieses Schuljahres ausläuft, wünschte der Schule viele weitere Jahre- die Frische dazu habe sie.

Frau Floeder wies auf die Erfolge der Schule in den letzten zwei Jahren hin: 2012 stellte die EMS im Lesewettbewerb die beste Leserin Baden-Württembergs durch Tina Vlasic, bei der Slow Food Messe holten die Schüler Benjamin Beitel, Dominik Kesel und Marvin Hayn Gold und im Erfinderwettbewerb “Kreative Köpfe“ trug den Gesamtsieg  Florian Hakenholt durch ein sich selbst abschaltendes Bügeleisen vor allen anderen Schülern aus Gymnasium, Realschule, Förderschule und Berufsschulen davon. Außerdem wurden die schulbesten Sportler Gina-Maria Müller und Maurizio Incorvaia geehrt.

Anschließend erläuterte sie die Haltung des Kollegiums der EMS, dass in jedem Kind etwas Besonderes stecke und die Schule Stütze und Hilfe anbiete. “Wir glauben, dass wir dies in einer GMS am besten tun können. Wir tun nicht nur den bestmöglichen Job, wir bilden die Zukunft unseres Landes aus. Viele Schüler zu hohen Abschlüssen zu befähigen ist unser Ziel.“ Sie endete mit dem Zitat Theodor Fontanes: „Alles Alte , sofern es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.

Bevor nun ein wahres Feuerwerk an Programm ablief ehrte sie Herrn Bruno Zimmermann, der nicht nur Leiter einer sich immer höher entwickelnden Schulband ist, sondern an diesem Tag auch noch einen runden Geburtstag feierte. Das letzte Wort war kaum verklungen als  ein furioses Potpourri aus Musik- und Tanzstilen der letzten 40Jahre im Stil eines Flashmobs gezeigt wurde. Die 6.Klassen begeisterten mit einem selbst geschriebenen Theaterstück, die Trommelgruppe von Harry Metzler verzauberte mit afrikanischen Klängen und nebenbei schminkten die 7.Klässler Kinder und sorgten mit einer Spielstraße für viel Spaß. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit sich ihren Namen in arabischer Schrift schreiben zu lassen. Zumba begeisterte das Publikum ebenso wie ein Bauchtanz und ein Tanz aus Afghanistan, es wurde gezeigt wie ein Trickfilm entsteht, die 5.Klässler entführten die Besucher in die Steinzeit, die 8.Klässler hatten viele Sportaktivitäten vorbereitet, eine Knobelecke lud zu „Denk mal“ ein  und die 10.Klässler boten für kreative Festbesucher Dotpainting und Malexperimente mit Murmeln an. T-Shirts und Ringe aus Eigenproduktion, sowie Pizzabrötchen der Schülerfirma konnten erstanden werden.

Ein ganz besonderer Dank gilt André Haun, der einen Kochworkshop für Schüler anbot, mit denen er ein Drei-Gänge-Menü kreierte, Michael Blümel, der im Tagesverlauf einige  witzige Karikaturen erstellte, die ab sofort auf der Schulhomepage (www.eduard-mörike-schule-mgh.de) ersteigert werden können, Andreas Könert für seine stimmungsvolle Darbietung mit der Panflöte, die durch Herrn Zimmermann auf der Gitarre begleitet wurde sowie Zaneta für ihre ausdrucksstarke Gesangs- und Showdarbietung.

Aber was wäre ein Fest ohne Essen und Getränke? Die SMV grillte und viele engagierte Eltern trugen durch wunderbare Torten und leckere Salatvariationen zum Gelingen und Wohlfühlen bei. Das gut besuchte Fest bot mit seinen schattigen Sitzplätzen viele Gelegenheiten zum Austausch miteinander und vermittelte das Gefühl wieder ein Stück mehr zusammengerückt zu sein. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

 

 

                                                                                                                                             SiJa

Exzellenzstufe für die Eduard-Mörike Schule Bad Mergentheim

Die Werkrealschule schneidet bei der Fremdevaluation hervorragend ab

Die Fremdevaluation an den Schulen Baden-Württembergs stellt ein Element des Schulqualitätsmanagements dar. Sie hat zum Ziel, der subjektiven Innensicht der Schule eine objektive Außensicht von Fachpersonen gegenüberzustellen. Sowohl verlässliche Informationen über die schulische Arbeit, als auch die Stärken, Schwächen und der sich daraus ergebende mögliche Handlungsbedarf der Schule können dadurch aufgezeigt werden. Daraus ergeben sich wichtige Impulse für die kontinuierliche Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung der evaluierten Schule.

Im November 2012 wurde die Arbeit der Eduard-Mörike-Schule im Rahmen der Fremdevaluation durch Frau Miriam-Christa Munz und Frau Katja Kruppa, zwei externen Fachkräfte vom Landesinstitut für Schulentwicklung in Stuttgart, unter die Lupe genommen. 22 Bereiche der schulischen Arbeit aus den Qualitätsbereichen wurden dabei beurteilt: Unterricht, Professionalität der Lehrkräfte, Schulführung und Schulmanagement, innerschulische und außerschulische Partnerschaften sowie Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung. Um zu aussagekräftigen Urteilen zu kommen, wurden Gruppeninterviews mit Schülern, Lehrern, Eltern und der Schulleitung durchgeführt. Auch in anonymen Online-Befragungen konnten sich Schüler und Eltern zur ihrer Bad Mergentheimer Werkrealschule äußern. Das Evaluationsteam überprüfte im Vorfeld umfangreiches (Daten-)Material der Schule und beobachtete vor Ort diverse Unterrichtssequenzen. Ein Schulhausrundgang vervollständigte das Bild der Schule für die Fremdevaluatorinnen.

Die Auswertung der Fremdevaluation wurde mit Spannung in der Schule erwartet. Hoch erfreut ist die Schulgemeinschaft nun über das so außergewöhnlich positive Ergebnis: Die Eduard-Mörike-Schule schneidet in allen Punkten der Fremdevaluation sehr gut ab. Das Beurteilungsspektrum geht von vier Stufen aus: Entwicklungs-, Basis-, Ziel- und Exzellenzstufe. Die Zielstufe beschreibt dabei den Qualitätsanspruch, den die Schulen im Land mittel- und langfristig erfüllen sollen.

In mehr als Dreiviertel aller Bereiche wurde der Eduard-Mörike-Schule bereits jetzt die Zielstufe bescheinigt, z. B. in den Bereichen Förderung des selbstgesteuerten, aktiven Lernens, lernförderliches Unterrichtsklima, Förderung von Methoden- und Medienkompetenz, Differenzierung, kollegiale Zusammenarbeit, Entwicklung von Unterricht und Schule und auch bei den pädagogischen Zielen der Schule. Besonders stolz ist das Kollegium auf die drei Bereiche, in denen die bestmögliche Beurteilung, die sogenannte Exzellenzstufe, erreicht wurde.

Einer dieser Bereiche ist die „Förderung sozialer und personaler Kompetenzen“, welcher vom Kollegium in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Sevim Karakoc höchst engagiert vorangetrieben wird. So entwickelte das Kollegium beispielsweise die „Woche der Höflichkeit“, welche in allen Klassen zu Schuljahresbeginn verbindlich durchgeführt wird. Sozialkompetenz stellt außerdem ein eigenes Unterrichtsfach in den Klassenstufen 5 und 8 dar. Das Berufswahlcurriculum von Klasse 5 bis 10 gibt den Schülern vielfältige Möglichkeiten, ihre personalen Kompetenzen zu erweitern und zu stärken, beispielsweise durch verschiedenartige Kontakte mit der Berufswelt oder aber auch den „Benimm-Knigge“. Besonders erfreut ist das Kollegium darüber, dass den Fremdevaluatorinnen vom ersten Moment an aufgefallen ist, wie offen, hilfsbereit und freundlich unsere Schüler Fremde in der Schule willkommen heißen.

Ein zweiter Bereich, welcher mit der Bestnote bewertet wurde, ist „Kooperation mit schulischen und außerschulischen Partnern“. Vielfältige Verbindungen zu Betrieben, Ämtern und anderen Schulen hat die Bad Mergentheimer Werkrealschule geknüpft. Dadurch sollen den Schülern im Bereich der Berufsorientierung gute Einblicke in die Berufswelt geboten werden, z. B. durch zwei Berufseinstiegsbegleiterinnen der Agentur für Arbeit, welche ihr Büro im Schulhaus haben und so für die Schüler als Ansprechpartner vor Ort sind. Eine weitreichende Vernetzung mit Ämtern, z. B. Jugendamt, Gesundheitsamt und anderen Schulen bietet der Werkrealschule außerdem die Möglichkeit, im Bedarfsfall schnell auf bestehende Kontakte zugreifen zu können. Bei allen Kooperationen legt die Eduard-Mörike-Schule Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit.

Ebenfalls mit der Exzellenzstufe wurde aus dem Bereich Schulführung die „Personalentwicklung“ beurteilt. Hierbei geht es zum einen um die Weiterentwicklung der Schule als auch die individuelle Entwicklung der Lehrkräfte.

„Wir leisten richtig gute Arbeit. Das wussten wir auch schon vor der Fremdevaluation, aber jetzt ist es sozusagen „amtlich“. Darauf sind wir sehr stolz!“, so Schulleiterin Nicole Floeder. Die Schule fühlt sich im Evaluationsbericht genau getroffen und ist froh, dass so viele Einzelaspekte des schulischen Lebens von den Fremdevaluatorinnen gesehen und ebenso positiv wahrgenommen werden konnten, wie es die Schulgemeinschaft empfindet. Kein Wunder also, dass das Kollegium einstimmig der Meinung ist: „Unser Herz schlägt für die Eduard-Mörike-Schule“.

Natürlich ist das sehr gute Ergebnis kein Ruhepolster für die Werkrealschule. Vielmehr ist es ein Ansporn, weiterhin auf derart hohem Niveau zu arbeiten. So soll der enorme Qualitätsanspruch der Schule auch in Zukunft für die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gesichert werden.

In einem nächsten Schritt wird nun die Gesamtlehrerkonferenz Punkte festlegen, an welchen sie konkret in den nächsten Jahren arbeiten möchte. Diese werden dann in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Künzelsau, welches die Schulaufsicht über die Eduard-Mörike-Schule hat, in einer Zielvereinbarung dokumentiert und zu festgelegten Zeitpunkten überprüft. (EMS:Floeder/Hellmuth)

Babybedenkzeit: „Babys in der Schule“

Fragende Blicke in der Fußgängerzone Bad Mergentheim: Eltern mit 14?! Passanten sprachen die auffällig jungen Mütter und Väter an und erhielten eine beruhigende Antwort.

Es handelte sich um das Präventionsprojekt „Babybedenkzeit“, das vom Caritasverband Tauberbischofsheim und der Gruppe Gesundheit und Soziales Klasse 8a/b der Eduard-Mörike-Werkrealschule vom 15.-18. April 2013 durchgeführt wurde. Dieses Projekt richtet sich an Schüler und Schülerinnen im Main-Tauber-Kreis mit dem Ziel ihnen eine Vorstellung über die Aufgaben und Verantwortung von Elternschaft zu vermitteln mit dem pädagogischen Instrument- Babysimulator.

In den vier Tagen und drei langen Nächten vom 15.-18. April 2013 hatten die Teilnehmer/-innen die Gelegenheit zu erfahren, wie stressig und nervenaufreibend das Leben mit einem Säugling sein kann: Windeln wechseln, füttern, trösten und Verantwortung übernehmen, auch wenn das „Baby“ nur ein computergesteuerter Simulator war.

Kristina Kreutzer-Konrad vom Caritasverband Tauberbischofsheim und eine Hebamme begleiteten das Projekt und vermittelten anschaulich das nötige Grundlagenwissen, sowohl im Umgang mit den „Babys“, als auch darüber, wie grundlegend ein Kind das eigene Leben verändert und welche Bedürfnisse so ein kleines Wesen hat. Die Theorie dann in die Praxis umzusetzen erforderte von den Schülerinnen und Schülern einigen Einsatz und Durchhaltevermögen.

Übereinstimmend meinten die jungen „Eltern“ bei Abschluss des Projektes, dass es für sie in ihrer jetzigen Situation zu früh ist, um eigene Kinder zu bekommen. Angesichts der Tatsache, dass Schwangerschaften bei Minderjährigen ansteigende Tendenz zeigen, eine überaus wichtige Erkenntnis. Die Sehnsucht vieler junger Menschen nach einer glücklichen Familie, der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung durch eine neue (Mutter-)Rolle oder die Flucht vor der Bewältigung von anderen Problemen, wie schulischer Leistungsdruck, Berufswahl oder allgemeine Perspektivlosigkeit, können Hintergründe für die Zunahme von Schwangerschaften sehr junger Mütter sein.

Neben der Erfahrung von vielseitigen Verpflichteungen den Kindern gegenüber, Schlafmangel und daraus resultierender ständiger Müdigkeit erfuhren die Schüler/-innen aber auch, wie glücklich es macht, wenn das Baby satt und zufrieden in den Armen einschläft. Und so fühlten sie sich nicht abgeschreckt von dem Wunsch später einmal eigene Kinder bekommen zu wollen, sondern haben gelernt, dass diese Erfahrung noch ein Weilchen warten kann.(EMS)

Tief im Wald, da ist was los! 6a

Am Dienstag, den 16.12.2012 besuchten wir, die Klasse 6a, einen Förster im Wald. Gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Stephan-Lawrence und Frau Hellmuth sind wir zum Ketterwald gewandert. Dort wartete der Revierförster mit seinem Jagdhund auf uns. Herr Aubele erzählte uns vieles über den Wald, seine Pflanzen, die Tiere und auch über seinen Beruf.

Der Förster erklärte uns, woran man das Alter eines Baumes erkennt. Mit seiner Hilfe konnten wir Buchen, Eichen, Ahorn und Nadelbäume bestimmen sowie deren Blätter und Früchte. Herr Aubele zeigte uns einen kaputten Baum. Er sagte, dass viele Tiere die Bäume im Wald beschädigen. Wildschweine und Rehe können den Bäumen gefährlich werden, weil sie die Rinde oder Wurzeln abnagen.

Später führte uns der Förster vom Weg ab tief in den Wald hinein. Dort kam die Überraschung! Wir erblickten einen großen Mammutbaum. Über diese Baumart lernten wir u.a., dass die Rinde nicht entzündbar ist.

Von Herrn Aubele erfuhren wir viel über die Jagd, z.B., dass Jagdhunde gehorchen müssen und ab einem halben Jahr trainiert werden um auch verletzte oder angeschossene Waldtiere aufzuspüren.

Wir führten mit dem Revierförster ein Interview, um seinen Beruf genau unter die Lupe zu nehmen:

 

6a:

Herr Aubele, warum sind Sie Förster geworden?

Herr Aubele:

Eine wichtige Rolle bei dieser Entscheidung war die Tatsache, dass mir die Arbeit mit und in der Natur sehr viel Spaß macht.

6a:

Wie wird man eigentlich Förster?

Herr Aubele:

Für den Forstberuf braucht man ein Studium im Fach Forstwirtschaft. Voraussetzung für ein solches Studium ist Abitur.

6a:

Wie lange dauert dann diese Ausbildung?

Herr Aubele:

Das Studium dauert mindestens 8 Semester (4 Jahre).

6a:

Welche Aufgaben hat ein Förster?

Herr Aubele:

Die Aufgaben sind vielfältig. Der Förster organisiert alle Waldarbeiten, angefangen von der Pflanzung von Baumarten über den Waldwegebau bis zum Einschlag und der Verwertung des nachwachsenden Rohstoffes Holz. Er trägt Verantwortung dafür, dass dem Wald kein Schaden zugefügt wird. Er sorgt dafür, dass aus dem Wald nicht mehr Holz entnommen wird, als im Laufe der Jahrzehnte stetig nachwächst. Um den Verbiss an den kleinen Waldbäumen nicht zu hoch werden zu lassen, muss der Förster das Wild bejagen.

6a:

Was muss ein Förster im Wald dabei haben?

Herr Aubele:

Auf jeden Fall passende Kleidung! Ansonsten hängt das von der Arbeit ab, die er erledigen will. Die Spraydose zur Markierung der Bäume, die im Rahmen der Durchforstung umgeschnitten und genutzt werden, ist ein häufiger Begleiter des Försters im Wald. Für die Jagd natürlich: Gewehr und Fernglas, Messer und Taschenlampe.

6a:

Hat ein Förster auch Aufgaben außerhalb des Waldes?

Herr Aubele:

Die hat er sehr wohl. Fast die Hälfte der Arbeit des Försters findet am Schreibtisch statt. Die Büroarbeit ist eigentlich viel mehr als man es vom Forstberuf erwartet oder erhofft.

6a:

Muss ein Förster Tiere schießen?

Herr Aubele:

Ein Förster muss auf die Jagd gehen und Tiere schießen. Und zwar solche Wildarten, die im Wald Schaden anrichten würden, wenn sie dort zu zahlreich vorkommen. Wenn zu viele Rehe im Wald sind, verbeißen sie zu viele junge Bäume und schaden ihnen dadurch.

6a:

Wie alt kann ein Baum werden?

Herr Aubele:

Das hängt von der Baumart ab. Es gibt Baumarten, die werden nur 60 bis 80 Jahre alt, wie z.B. die Birken. Es gibt aber auch Baumarten, die können 600, 800 oder gar 1000 Jahre alt werden, z.B. Eichen und Linden. In der Regel werden Bäume nach 100 bis 200 Jahren, Eichen im Alter von 300 Jahren gefällt.

6a:

Was wird mit den gefällten Bäumen gemacht?

Herr Aubele:

Diese werden mit Hilfe von Holztransport-LKWs zum Sägewerk gebracht, dort eingeschnitten und zu Brettern, Latten und Balken oder zu Möbelholz verarbeitet. Die Bäume, die dafür zu krumm oder zu dünn sind, werden zu Spanplatten oder zu Brennholz gemacht.

6a:

Wer oder was schadet dem Wald?

Herr Aubele:

Wenn, dann meist der Mensch. Z.B. durch die Luftverschmutzung, die zur Zerstörung der Waldböden und langfristig zur Vergiftung unseres Trinkwassers führen wird. Ursache hierfür ist u.a. der viele Straßenverkehr. Auch durch den Straßenbau und andere Baumaßnahmen wird der Lebensraum Wald oft zerstört. Zudem schädigen auch wilde Müllablagerungen den Wald.

6a:

Herr Aubele, vielen Dank für dieses informative Interview.

 Mit viel Wissen und neuen Eindrücken wanderten wir wieder in die Schule zurück. Der Nachmittag war toll, nicht zuletzt, weil die Sonne die ganze Zeit für uns gelacht hat. Klasse 6a & Nicole Hellmuth

 

Tina Vlasic ist Landessiegerin!!

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Landesentscheid Baden-Württemberg

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels zählt zu den größten und populärsten Schülerwettbewerben; er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Am Vorlesewettbewerb beteiligten sich jährlich bundesweit über 700.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen; in Baden-Württemberg sind es über 80.000 Teilnehmer.

Es war ein spannender Wettstreit, den sich die acht Bezirkssieger am 22. Mai 2012 beim Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs lieferten, den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden- Württemberg, in Kooperation mit dem Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen veranstaltete. Im Rennen um die Teilnahme am Bundesentscheid hatte Tina Vlasic von der Eduard-Mörike-Schule in Bad Mergentheim in der Gruppe „Hauptschulen/Mittelschulen“ schließlich die Nase vorn und darf am 13. Juni 2012 als Landessieger zum Finale nach Frankfurt fahren.

Tina Vlasic stellte ihr Können mit einem Textausschnitt aus „Panikpark“ von R. L. Stine unter Beweis und meisterte auch die Aufgabe, einen zuvor unbekannten Text aus „Die Schattenträumerin“ von Janine Wilk vorzulesen.

Alle Teilnehmer erhielten am Ende eines spannenden Tages das Buch „Die Schattenträumerin“ als Geschenk des Thienemann Verlags, um die Lektüre in Ruhe zu Hause fortsetzen zu können.

Austragungsort und Kooperationspartner des Landesentscheids war das Porsche-Museum. Am Vormittag vor dem Wettbewerb fand für die Teilnehmer eine Führung durch die Ausstellung des renommierten Sportwagenherstellers statt, die allen sehr viel Spaß machte und ihnen auch die Gelegenheit gab, in die Geschichte von Porsche einzutauchen.

  

Naturoase erneuert

 

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Natur- und Technikunterricht (NuT) an der Eduard- Mörike Werkrealschule erneuerten und verbesserten Schüler der Klassen 8 die bereits vorhandene Naturoase. Zuerst wurden die Unterschlüpfe für Kleintiere, wie zum Beispiel ein Wildbienenhotel oder eine Trockensteinmauer für Reptilien erneuert. Zusätzlich bauten die Schüler einen Zuweg zur Naturoase. Dieser ist mit Pflastersteinen gesäumt, mit Thermoflies ausgelegt und mit Kies aufgefüllt worden. Zuletzt wurde noch eine Informationstafel angebracht. Hier können Interessierte später erfahren, für welche Tiere die einzelnen Unterschlüpfe gut sind.

Fast alle Informationen und Auskünfte erhielten die Schüler von Herrn Schäfer, der als Landschaftsgärtner bei der Stadt Bad Mergentheim für die Grünanlagen zuständig ist. Herr Schäfer stand den Schülern mit Rat und Tat zur Seite, beim Bau des Zuweges und auch beim Pflanzen des Sommerflieders Mitte März. (Markel)

 

 

Gesundheitsbildung mit Sebastian Kneipp

Gesundheit ist kein Unterrichtsfach in Schulen und doch unendlich wichtig. Die EBA „Kraut und Rüben“ beschäftigt sich u.a. mit dem Thema der Gesundheitsbildung. So auch am Donnerstag, den 07.04.2011. An diesem sonnigen Nachmittag waren Schülerinnen der 6. Klasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin im Park walken und joggen und anschließend im öffentlichen Kneippbecken des Kurparks Wasser treten. Zuerst erschrocken über das kalte Wasser, hatten die Schülerinnen nach und nach sichtlich Spaß im erfrischenden Nass (siehe Fotos). Im Storchengang schritten die Mädchen reihum im Becken umher und waren anschließend sehr erstaunt darüber, wie gut man sich nach einem Kneippgang fühlt.

Nicole Hellmuth

Eduard-Mörike-Werkrealschule / Spende von 1000 Euro geht an die Opfer in Japan 

Schüler arbeiteten für guten Zweck

BAD MERGENTHEIM. Mitmachen war für 68 Schüler der siebten bis neunten Klassen der Eduard-Mörike-Werkrealschule in Bad Mergentheim wieder Ehrensache. Die Jugendlichen haben bereits zum dritten Mal am Aktionstag zum „Tag des Ehrenamtes“ teilgenommen und einen Tag in verschiedenen Unternehmen oder Geschäften gearbeitet. Für einen guten Zweck spenden sie jetzt ihren dabei verdienten Lohn. Insgesamt kamen 1.489 Euro zusammen, die zwischen zwei Projekten aufgeteilt werden sollen.

Die Schüler, die der Eduard-Mörike-Werkrealschule haben nun entschieden, dass zum einen der Förderverein der Werkrealschule einen Betrag von 489 Euro erhalten soll. Den symbolischen Scheck nahm die Vorsitzende des Fördervereins, Traudel Egner-Weber, in Empfang. Mit dem Geld unterstützt der Förderverein regelmäßig Aktionen wie Klassenfahrten oder Autorenlesungen. Zuletzt konnte durch diese finanzielle Unterstützung eine Café-Ecke im Aufenthaltsraum eingerichtet werden.

Eduard-Mörike-Schule Gemeinschaftsschule Bad Mergentheim